Rückblick 2009
Stimmungsvoller Jahresabschluss
Datum: 12. Dezember 2009
Dauer:
Singend, das Ordensmotte auf den Lippen, schritten Damen und Ritter der Ordensgemeinschaft OSMTH Deutschland in die voll besetzte Kapelle des Zisterzienserklosters Langwaden und folgten damit einer langen Tradition. Die Predigt hatte heute die Gottesmutter Maria zu Thema. Bei den Fürbitten wurde besonders Bischof Franjo Komarica eingeschlossen, der an diesem Abend als Hauptzelebrant vorgesehen war, sich zur Zeit aber, nach schwerer Krankheit, auf dem Weg der Genesung befindet.
Beim anschließenden festlichen Dinner begrüßte unser Großprior alle Damen und Ritter, die Ehrengäste und Freunde der Ordensgemeinschaft. Besonders begrüßte er den stellvertretenden polnischen Generalkonsul Dr. Piotr Piotrowski, den Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, die stellvertretende Bürgermeisterin em. Ehrendame Angelika Quiring Perl und den Reitersieger Burghard Witte. Oberstleutnant Peter wurde von seinem „Kollegen“ Fregattenkapitän Joachim Freund, unserem Großprior, für seine Arbeit bezüglich des gegenseitigen Verstehens zwischen unserem Orden und den Soldatinnen und Soldaten ausdrücklich gelobt. Für die Arbeit der Zisterzienser wurde Pater Prior Bruno die ansehnliche Kollekte überreicht.
Mit besten Wünschen für eine kreative Ordensarbeit und Erfolg bei den zukünftigen Projekten erhielt der Vertreter der Komturei Süpplingenburg die Bestätigungsurkunde für seine Komturei. Somit haben wir nun 23 Häuser und Komtureien in Deutschland. Schließlich wurden noch Grüße von Staatsminister Hermann Gröhe vorgetragen, der wegen seiner immens vielen Termine an diesem Abend nicht mit seiner Familie teilnehmen konnte.
Eine besondere Attraktion war Igor Zakharoshka, ein Geigenspieler aus Belarus, der während des Abends immer wieder mit seinem hervorragenden Geigenspiel brillierte. Dafür bekam er nicht nur von vielen Teilnehmern, sondern auch aus berufenem Mund, höchstes Lob. Eine Überraschung wurde es für OB Dr. Zelemir Kukolja, der wegen seiner Verdienste um den Aufbau unseres internationalen Ordens in Kroatien in den Stand eines Kommandeurs erhoben wurde.
Zu später Stunde traf sich dann, wie immer, die „bayrische Fraktion“ mit dem „harten Kern“, um bei so manchem geistigen Getränk den Abend Revue passieren zu lassen. Die Resonanz fiel für die Veranstalter absolut positiv aus. Es wurde aber auch an die vielen unermüdlichen Hände des Hauspersonals um Frau Meurer gedacht, ohne deren hervorragende Arbeit und Organisation es nicht gehen würde. An dieser Stelle ein herzliches DANKESCHÖN an die Klostermitarbeiter!
GMC 2009 in Lissabon
Datum: 22. Oktober 2009
Dauer: 3 Tage
23° Celsius (im Schatten!) und strahlende Herbstsonne begrüßte uns bei der Landung in Lissabon. Bedauernde Gedanken gingen zu den Freunden, die im nassgrauen Deutschland bleiben mussten. Nach dem Einchecken in das Hotel verblieb dann viel Zeit, die Lissabonner Innenstadt zu erkunden. Unser Dolmetscher führte uns zu bekannten Sehenswürdigkeiten und zu allen Highlights, die man unbedingt gesehen haben muss. Reserviert war am Abend in einem typischen Fadolokal im Bairo Alto ein Tisch, an dem man es sich gut gehen ließ. Am Freitag begann das Working Meeting bereits um 8:30 Uhr.
Die nicht teilnehmenden Personen besuchten am Vormittag das bekannte Ozeaneum. Wirklich beindruckend!
Der Nachmittag war Pflichtteil beim Meeting und Abends ging es dann wieder in die Lissabonner Altstadt. Nach dem Besuch der „Casa do Alentejo“, einem von außen absolut unscheinbaren Haus. Im Inneren wird der Besucher von der überwältigenden Pracht aus der Maurenzeit regelrecht geblendet.
Ein gemütliches Abendessen bei 20° draußen erzeugte eine Stimmung, die ganz darauf abzielte, nicht wirklich in das feucht-kühle Deutschland zurückkehren zu wollen.
Der Samstag gehörte dann wieder der Arbeit und abends stand der Besuch der Burg St. George an, in deren Räumen auch das Galadinner stattfand. Neben verschiedenen Ansprachen wurden hier auch Auszeichnungen vergeben Beeindruckend war der Blick über Lissabon in der Nacht. Ein Lichtermeer das seinesgleichen sucht!
Der Sonntag war rappelvoll mit Programmpunkten. So ging es zunächst nach Tomar, der einst so stolzen Templerburg, dann nach Sintra und zum Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt Portugals und des europäischen Festlands. Hier bekamen die Teilnehmer ihre Urkunden, die den Besuch bestätigten, in wunderschöner Kaligraphie ausgehändigt.
Zurück am Boca do Inferno, Cascais und Estoril vorbei, traf man sich gemütlich mit anderen Templergeschwistern zum Abschluss des Tages beim „Hähnchenkönig“ von Lissabon. Man muss es einfach erlebt haben.
An dieser Stelle ein herzliches DANKESCHÖN an unseren Dolmetscher, der ein volles aber auch sehenswertes Programm zusammengestellt hatte. Aber auch dem Veranstalter sei an dieser Stelle ausdrücklich gedankt! Der Montag war ausgefüllt mit den Rückreisevorbereitungen und mit etwas Wehmut ging zurück in das kühle Deutschland, wo uns der Herbst mit buntem Laub und offenen Armen empfing!
Konvent mit Investitur in Taulov, Dänemark – ein unvergessliches Wochenende
Datum: 01. Oktober 2009
Dauer:
Bereits an der letzten Tankstelle vor der dänischen Grenze trafen sich Mitglieder des OSMTH, um, nach einem kräftigendem Kaffee, das letzte Stück der Fahrt nach Taulov gemeinsam fortzusetzen. Dort angekommen, wurden die Gäste aus Deutschland vom dänischen Prior, Chev. Lars Karstensen, auf das herzlichste im Gemeindezentrum begrüßt. Anschließend ging es zum Hotel und man hatte etwas Zeit, sich zu erholen und zu erfrischen. Ein interessanter Vortrag über den Beginn und den Werdegang unserer Ordensgemeinschaft OSMTH bis heute gab den Interessierten die Möglichkeit, Fragen zu einzelnen Zeitabschnitten zu stellen und diese mit dem Auditorium zu debattieren.
Nach einer willkommenen Pause begann dann die Investiturfeier mit dem feierlichen Einzug der aktiv Beteiligten. Vom GP Deutschland wurde Mitglied (Haus Wunstorf) als Postulant aufgenommen und zwei Postulanten (Komturei Süpplingenburg) zu Ordensritter geschlagen und mit der Einkleidung in unsere Ordensgemeinschaft aufgenommen.
Festlich wurde dieser schöne Tag bei einem Galadinner im Hotel Best Western Kryb-i-Ly abgeschlossen, wobei in geselliger Runde Freundschaften neu geschlossen wurden und/oder alte neu aufleben konnten.
An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Hände und dem dänischen Prior. Sie haben uns allen ein unvergessliches Wochenende geschenkt.
Konvent der Komturei Kroatien
Datum: 04. September 2009
Dauer: 2 Tage
Für 4. bis 6. September lud die unter dem Protectorat des Großpriorates Deutschland stehende Komturei Kroatien zu ihrem 3. Konvent in Našice ein. Diese Stadt wurde erstmals 1229 erwähnt.
Von der Komturei Landshut (mit Ordenshaus Lüdenscheid) reiste eine Delegation von 14 Personen inklusive der Familien an. Obwohl viele eine längere Reise mit dem Auto vor sich hatten, bot diese jedoch die Möglichkeit einige interessante Bergstrecken um Našice kennen zu lernen.
Am Freitag Abend lud der Bürgermeister der Stadt, Herr Krešimir Žagar, ins Schloss Pejačević zu einer festlichen Willkommensveranstaltung ein.
Da viele Bauwerke in Slawonien relativ neu sind, gibt es besonders in der Podravina, westlich von Osijek, zahlreiche erhaltene Schlösser und Paläste. Das eleganteste ist das klassizistische Schloss Pejačević in Našice inmitten eines schönen Landschaftsparks mit einem See, das nach der ruhmreichen Adelsfamilie benannt ist, die einst den größten Teil der slawonischen Podravina beherrschte. In diesem Schloss lebte die berühmte kroatische Komponistin und Pianistin Dora Pejačević, deren Klavier eines der wichtigsten Exponate des Museums von Našice, im ebenso eleganten Inneren des Schlosses, ist.
Die Templerdelegationen wurden von einem musikalisch beeindruckenden Orchester und Sängern empfangen, die es hervorragend verstanden, Tradition und Moderne miteinander zu verknüpfen. Im Anschluss wurde das Museum in einer kleinen Privatführung durch die Gattin des Bürgermeisters besichtigt.
Am darauffolgenden Samstag folgte eine intensive Besichtigung der Kirche St. Anthony of Padua mit anschliessender Fahrt in ein außerhalb der Stadt liegendes, äußerst idyllisch angelegtes Anwesen zum Grillen. Dort wurden der gesamte Konvent bereits mit musikalischer Unterstützung durch eine Folkloregruppe erwartet. Im Laufe des Nachmittages kamen alle Anwesenden in den Genuss, die landesübliche ostslawonische Küche ausgiebig zu kosten.
Eine Bedeutung, welche die äußere Erscheinung übertrifft, kennzeichnet die Templerkirche Sveti Martin bei Našice, eine der wenigen in Slawonien bewahrten Kirchen aus vortürkischer Zeit – die einzige völlig bewahrte Templerkirche in Kroatien, Anfang des 13. Jahrhundert vom historischen Orden erbaut. Die um 18.00 Uhr stattgefundene Messe mit Investitur in dieser Templerkapelle, war ein ganz besonderes Highlight! Die Lage und die daraus resultierende Athmosphäre bei Sonnenuntergang war einmalig. 8 Mitglieder der Komturei Kroatien und zwei der Komturei Landshut erhielten dort ihren Ritterschlag und wurden feierlich in den Orden aufgenommen. Es wurden drei weitere Komtureien bestätigt. In Vertretung für den Großprior von Deutschland erhob der Großkanzler, OB Armin Glötzl, OB Mladen Kajganić als Komtur von Našice, OS Olga Šober als Komturin von Rijeka und OB Duro Črnjak als Komtur von Sestine in den Rang von Kommandeuren. Die zuvor gesegneten Komtureifahnen wurden in der feierlichen Zeremonie in die Verantwortung der neuen Komture gegeben. Ordensbruder Ognen Bojadziski wurde aufgrund seiner Aufsicht über mehrere Komtureien und Verantwortung beim Aufbau der Ordensniederlassungen in Kroatien das Amt des Priors im Rang eines Großoffiziers übertragen. Als Symbol seiner Amtsgewalt wurde ihm ein Schwert überreicht, mit dem er im Anschluss OB Josip Protega zum „Master of the Guard“ ernannte und ihm seine neuen Amtsinsignien umlegte.
Der Abend verbrachten die Templer im Rahmen eines festlichen Dinners im Hotel Park. Für einige Teilnehmer erstreckte sich dieser noch bis in die frühen Morgenstunden.
Am Sonntag Morgen hieß es dann leider Abschied nehmen von einem überaus gelungenen Konvent bei dem neue Freundschaften geknüpft und alte vertieft wurden.
Wir möchten uns hierbei noch einmal ausdrücklich bei den kroatischen Brüdern und Schwestern für die Gastfreundschaft und den hervorragend organisierten Konvent bedanken!
nnDnn
Start geglückt, Süpplingenburg
Datum: 01. September 2009
Dauer:
Mit der Aufnahme in den nationalen OSMTH Deutschland und der damit verbundenen Mitgliedschaft im internationalen OSMTH sind Rechte und Pflichten auf die Komturei Süpplingenburg zugekommen, die den Mitgliedern dieser Komturei bisher völlig fremd waren. So zum Beispiel auch die Eigenverantwortung im Rahmen der Autonomie, die jeder angeschlossenen Komturei im Rahmen dieser Vorgaben weitestgehende eigene Möglichkeiten eröffnet. Die Ordensregierung des OSMTH Deutschland, vertreten durch die stellvertretende Großpriorin, lernte engagierte Menschen kennen, die den Wertevorstellungen der Tempelritter, übertragen auf die Wertevorstellung unserer heutigen Zeit, mit voller Überzeugung nacheifern wollen.
Das erste gemeinsame Erlebnis an diesem trüben Sonntagmorgen war ein Festgottesdienst. Für einen feierlichen Rahmen in der voll besetzten St. Johannes Kirche sorgten die Cantores Minores unter der Leitung ihres Kantors, der zugleich auch Komtur der Komturei Süpplingenburg ist.
Vielen Gläubigen fiel auf, dass ein zuvor im Seitenschiff stehender großer Leuchter fehlte. Dieser sei, so wurde erklärt, entgegen der ursprünglichen Absicht der Spender, der St. Johannes-Kirche in Süpplingenburg einen solchen Leuchter zu überlassen, durch einen Menschen entfernt worden, der wahrheitswidrig mit dem Prädikat „er sei der Herr der Deutschen Templer“ hausieren geht. Vielfach konnte man die Meinung hören, dass dieses einer Entweihung gleichkommt.
Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde zum Empfang auf Burg Warberg geladen. Der Hausherr, Ehrenmitglied der Komturei Süpplingenburg, begrüßte persönlich die Anwesenden und stellte mit Geschichten und Anekdoten den wechselhaften Werdegang der Burg Warberg vor. Über das reichhaltige und schmackhafte Mittagsbuffet, welches an festlich gedeckten Tischen eingenommen wurde, waren die Gäste voll des Lobes.
Abschließend wurde noch der 5. Juni 2010 als Termin für das nächste nationale Konzil festgelegt, das in dieser schönen geschichtsträchtigen Burganlage stattfinden wird.
Treffen der Komturei Roermond, Niederlande
Datum: 20. Juni 2009
Dauer:
Die Vertreter verschiedener deutscher Komtureien, darunter Bad Honnef, Landshut, Mönchengladbach, Neuss, Rotenburg/Wümme und Viersen erlebten eine hervorragend organisierte und würdevolle Feier anlässlich der Gründung der Commanderij St. Christophorus. Empfangen und begrüßt wurden die Gäste vom Komtur der ersten niederländischen Komturei in der schönen Bischofstadt Roermond im altehrwürdigen Landbouwhuis.
Von dort aus begab man sich zur Munsterkerk, um die Investiturfeier mit Seiner Eminenz Adrianus Kardinal Simonis und weiteren Kirchenvertretern zu erleben. In einer sehr feierlichen Atmosphäre und begleitet vom Chor Schola Cantorum wurden die Postulanten in den Ritterstand erhoben und anschließend eingekleidet. Als neue Ordensmitglieder präsentierten sie sich in der Kirchen den anwesenden Ordensdamen und Ordensrittern, wurden beglückwünscht und in die Reihe der Ordensmitglieder aufgenommen. Alle Anwesenden waren begeistert von der offenen und angenehmen Art des Hauptzelebranten Adrianus Kardinal Simonis, der mit Witz und Charme den Tag begleitete. Besondere Heiterkeit erntete er mit der Feststellung, dass die anwesenden deutschen Damen und Ritter seine auf niederländisch gehaltene Predigt sicherlich verstehen werden, weil doch die deutsche Sprache eine Mundart der niederländischen Sprache sei.
Ein festliches Dinner beendete den Tag, der auch neue Freundschaften schuf. Im Laufe des Abends konnte noch das Projekt Kinder in Not in L`viv (früher Lemberg) vorgestellt werden. Es handelt sich um ein Kinderheim, welches vom Komtur der Komturei Roermond, Arnold Lempers, der bereits mit dem päpstlichen Silvesterorden ausgezeichnet wurde, seit vielen Jahren mit viel Herzblut betrieben und begleitet wird. Es war ein wahrhaftig andenkenswürdiges Erlebnis, dieser 20. Juni 2009 in Roermond.
Konvent und Investitur - Benediktinerabtei Michaelsberg, Siegburg
Datum: 06. Juni 2009
Dauer:
Weithin sichtbar präsentiert sich die Abtei der Benediktiner über dem zauberhaften Städtchen Siegburg, welches allemal einen Besuch wert ist. Nach dem Bezug der Gästezimmer in den Abteistuben wurde die Gelegenheit genutzt, mit dem Michelexpress, begleitet von den erklärenden und witzigen Erklärungen des „Zugführers“ in die reizvolle Innenstadt Siegburgs zu erkunden. Abends wurde dann das Siegburger Brauhaus, in welchem am nächsten Tag das abschließende Abendessen stattfinden sollte, zur allgemeinen Zufriedenheit vorgetestet.
Pünktlich um 10 Uhr eröffnete unser Großprior das 9. nationale Konzil in den für uns reservierten Räumlichkeiten in den Abteistuben. Hervorragender Service und die zur Verfügung gestellte technische Einrichtung trugen nicht unwesentlich zu dem harmonischen Ablauf der Versammlung bei. Ein gemeinsames Mittagessen, an dem sich auch Gäste und Freunde beteiligen konnten, überbrückte die Zeit bis zum ökumenischen Gottesdienst in der Krypta der Abtei, der für 16 Uhr auf dem Programm stand. Die Krypta präsentierte sich nicht nur mit ihrem außergewöhnlichen Gewölbe sondern auch mit der Besonderheit, dass hier die ersten evangelischen Christen Siegburgs ihre Gemeinde gründeten und Gottesdienste abhalten konnten.
Die Aufstellung der Postulanten, Damen und Ritter durch den Zeremoniar erfolgte diszipliniert und der feierliche Einzug in den Kirchenraum wurde begleitet von dem traditionellen Gesang, NON NOBIS DOMINE, der Damen und Ritter. Neben 8 Postulanten, die Mitglieder in ihren jeweiligen Komtureien wurden, konnten 11 Damen und Ritter investiert und in die Ordensgemeinschaft aufgenommen werden. Die nicht unerhebliche Kollekte wurde den Benediktinern für ihre Ordensarbeit zur Verfügung gestellt. Am Abend traf man sich in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Rittersaal des Siegburger Brauhauses. Alle Hände voll zu tun hatten die freundlichen Kellnerinnen und Kellner, um die individuellen Wünsche ihrer Gäste zu erfüllen und wie immer waren die Mitglieder unserer südlichen Komtureien, die als Letzte den Heimweg antraten.
GMC Meeting in Sofia, Bulgarien
Datum: 23. April 2009
Dauer: 2 Tage
Düsseldorf - Wien, Wien - Sofia! Bei strahlendem Wetter verlief die Anreise völlig unproblematisch. In Sofia wurden die Delegierten bereits am Flughafen von Mitgliedern des GP Bulgarien herzlich empfangen und zum Tagungsort gebracht.
Der Tagungsort Boyana Residence ist ein 10 Kilometer südlich von Sofia liegender Regierungssitz in einem großen Parkgelände am Fuß des Vitosha Bergs mit Hotels für in- und ausländischen Regierungsgäste.
Dieser streng bewachte Sicherheitsbereich beeindruckte zunächst durch seine monumentale Größe, die aber bei dem Einen oder dem Anderen auch durchaus in „Bedrückung“ umschlagen konnte.
Nach der Personenüberprüfung gelangte wurden die großzügigen Zimmer bezogen, von denen man einen wunderschönen Ausblick auf den umgebenden Park und die umliegenden Berge hatte.
Ihren Aufenthalt erlebten die Delegierten und Gäste der teilnehmenden internationalen Großpriorate in angenehmer, beinahe familiärer Atmosphäre, von den Mitgliedern des gastgebenden GP Bulgarien hervorragend organisiert.
Die Teilnehmer am Grand Magistral Council hatten sich ein umfangreiches Arbeitspensum gesetzt und so kam es, dass die Tage ausgefüllt waren von intensiver, konzentrierter Arbeit, nur unterbrochen von kurzen Pausen.
Da es sich um ein reines Arbeitstreffen handelte, war kein Begleitprogramm vorgesehen und von Sofia selbst sahen die Teilnehmer nur das, was man in einem kurzen Stadtrundgang kurz vor dem Rückflug sehen konnte.
Die Ergebnisse dieses internationalen Treffens werden am 6. Juni beim nationalen Konzil in Siegburg angesprochen.
Danke GP Bulgarien – Danke Hermina
Konvent und Investitur in Dänemark (Kopenhagen)
Datum: 27. März 2009
Dauer:
Ein sympathisches Land mit sympathischen Menschen urteilte ein Passagier der MS Deutschland. Dieses blieb bei allen unwidersprochen, war ja auch das Wetter ausgesprochen schön. Herzlich willkommen vom Prior des Königreiches Dänemark, sowie vom Großprior des Mentorlandes Königreich Norwegen und vom Großprior von Finnland, ergaben sich schnell Grundlagen zum Diskutieren, Fachsimpeln und für Zukunftspläne. Eine Einladung an das Deutsche Großpriorat des OSMTH zur Teilnahme an der Konventfeier und an der Investitur in Jütland 2010 ist bereits erfolgt und Zusagen gibt es bereits.
In würdevollem Rahmen erfolgte die Investitur in der HELLIG KORS KIRKEN in Kopenhagen und es ist nicht auszuschließen, dass in absehbarer Zeit, vielleicht schon zum nächsten Konzil in Jütland, aus dem Priorat Dänemark das Großpriorat Dänemark wird?. Die Investuturen erfolgten alle mit „Hinblick“ auf Wasser aus dem Jordan und Erde aus Israel, welches die Feierlichkeit des Augenblicks noch erhöhte.
18 Jahre Kroatische Gesellschaft, Hannover
Datum: 07. März 2009
Dauer:
Bis hierher und weiter sagt sich unsere Ordensschwester Dame Margret Engelking, die 1. Vorsitzende der Kroatischen Gesellschaft e.V. in Hannover mit voller Überzeugung. Und das ist auch gut so! Sie, die als Privatperson und mit viel Engagement seit vielen Jahren Bischof Dr. Franjo Komarica und sein Projekt „Banja Luka“ unterstützt, hat unser aller Unterstützung und Anerkennung verdient.
Wohl gemerkt! Es ist die Privatperson Engelking, zusammen mit der Kroatischen Gesellschaft e.V., die rackert und arbeitet, und nicht irgend eine andere Organisation, die sich so gerne mit fremden Federn schmückt! Dafür wurde ihr auch bereits das Bundesverdienstkreuz verliehen.
18 Jahre besteht nun schon die Kroatische Gesellschaft e.V. und die Feier wurde in der Tat zum Ehrentag, der tatkräftig u.a. auch durch unseren Ordensbruder Chev. Stephan Titgemeier mit gestaltet wurde. Dame Margret Engelking und Bischof Dr. Franjo Komarica konnten neben der stellvertretenden Großpriorin des OSMTH Deutschland, Dame Elke Bruns, auch Chev. Ulrich Wolff von Weidenfeld begrüßen, der seinerseits einen nicht unerheblichen Scheck von der Komturei Mönchengladbach für die Arbeit in Banja Luka überreichte, sowie den Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Christian Wulff und den kroatischen Botschafter Dr. Miro Kovac, der eigens aus Berlin angereist war, begrüßen.
Besonders herzlich bestellte Bischof Dr. Franjo Komarica Grüße nach Neuss und an die stellvertretenden Bürgermeister Dame h.c. Angelika Quiring Perl. Er lässt ausrichten, dass das Glöckchen, welches er seinerzeit von ihr bekommen hatte, seinen Dienst in der Kirche tut und er sich gerne an das Treffen in Neuss erinnert.
St. Ansgar-Vesper, Hamburg
Datum: 03. Februar 2009
Dauer:
... und nun die aktuellen Staumeldungen von \'Hit Radio Antenne\':“ Vollsperrung der A 1 auf der Strecke Bremen – Hamburg, Umleitungen sind ausgeschildert! Diese lapidare Meldung veranlasste viele Autofahrer, darauf zu vertrauen und so saßen sie alle dann ruck zuck fest. Es ging nichts mehr, weder auf der A 1 noch auf den genannten Umleitungsstrecken, alles war hoffnungslos überlastet. An den Ampeln staute es sich besonders, sie waren nicht ausgeschaltet und durch Polizeikräfte ersetzt - einfach nur chaotisch und unprofessionell!
Nach sage und schreibe 4 Stunden waren wir in Hamburg und hatten so außer der Vesper alles verpasst, was zu verpassen war. So natürlich auch den Annäherungsversuch eines Mitgliedes einer nicht zu uns gehörenden Templergruppierung hin zu unserem Großprior, Fregattenkapitän Joachim Freund; wir wären gerne dabei gewesen!
Aber auch unabhängig davon gab es beim anschließenden Empfang im Südschiff der Hauptkirche St. Jacobi interessante Gespräche mit Mitgliedern anderer Ritterorden, insbesondere mit Johanniterrittern, die unisono darauf hinwiesen, dass sie an der Entscheidungsfindung, ob Templer eingeladen werden sollen oder nicht, erheblich und mit positivem Ergebnis beteiligt waren. Generell war die Tendenz festzustellen, dass es keine Standesunterschiede geben sollte und ein Konkurrenzdenken einfach nicht in unsere Zeit passt.
Alleine unser gemeinsames Ziel, die Ökumene, ist ausschlaggebend zu fördern. So ergaben sich etliche neue Bekanntschaften. Nach diesem positiven Erlebnis werden wir dann auch im nächsten Jahr der Einladung folgen und eine Delegation nach Hamburg entsenden.
Einladung St. Ansgar-Vesper 2009
Besonders waren die Ausrichter von der alten und von uns praktizierten Form des so genannten Sendbriefes angetan, der auch in früherer Zeit einer offiziellen Delegation mitgegeben wurde. Bereits im Vorfeld waren die Namen der Teilnehmer wegen der Platzeinteilung den Organisatoren schriftlich mitgeteilt worden.
Sendbrief St. Ansgar-Vesper 2009
Am feierlichen Einzug haben sich folgende Orden in folgender Reihenfolge beteiligt: Johanniterritter, Malteserritter, Grabesritter, Deutschherrenritter, Hochkirchliche St.-Johannesbruderschaft, Tempelritter, St. Laurentius-Orden, Berneuchener. Den Organisatoren auch von dieser Stelle ein großes Kompliment für die geleistete Arbeit und Gottes Segen für alle!



































































