Rückblick 2007
Weihnachtsfeier im Zisterzienserkloster Langwaden 2007
Datum: 08. Dezember 2007
Dauer:
Schon lange war klar, dass die Weihnachtsfeier 2007 im Zisterzienserkloster Langwaden den bisherigen Teilnehmerrahmen sprengen würde und so konnte man sagen „überbucht“! Dank der einfallsreichen Gastgeber, allen voran das Team um Herrn Heister, konnte es gelingen, allen angemeldeten Gästen einen Tischplatz zu verschaffen. Kurz gesagt, es war „rappelvoll“ und wer nicht dabei sein konnte, der hat was verpasst!
Im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes, zelebriert von den Ordensgeistlichen, wurden fünf Personen zu Ordensrittern geschlagen und anschließend in den Orden aufgenommen.
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Im Rahmen der anschließenden Feier wurden die Ehrengäste begrüßt, unter ihnen auch die 1. stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Neuss, die wegen ihrer Menschlichkeit und ihren vielfältigen karitativen Tätigkeiten als Ehrenmitglied in die Komturei Neuss, im Rang einer Kommandeurin, aufgenommen wurde. Sie wird nicht ohne Grund auch „Mamma Novaesia“ genannt! Auch die „neuen“ Ritter und etliche Postulanten bekamen ihre Bestätigungsurkunden!
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Die Kollekte hatte es in sich! So konnte sich Pater Basilius Ullmann OCist über eine namhafte Geldspende freuen, die für die soziale Arbeit im „Netzwerk Mensch“ Verwendung finden wird.
Eine besondere Überraschung bereiteten die Damen und Ritter, die im Nikolauskloster übernachteten, dem Rektor Pater Andreas Petith. Für die seit etlichen Jahren gepflegte Gastfreundlichkeit bedankten sich die Ordensmitglieder mit einer wertvollen Ikone mit dem Bildnis der Jungfrau Maria. Aber auch der Jubilar Bruder Alfred Janser OMI (Missionare Oblaten der makellosen Jungfrau Maria), der sein 50jähriges Ordensjubiläum feiern konnte, freute sich über die Teilnahme der Ordensmitglieder an der Messe und deren herzlichen Gratulationswünsche.
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Internationales Herbsttreffen in Oud-Turnhout, Belgien
Datum: 13. Oktober 2007
Dauer:
Obwohl das diesjährige internationale Herbsttreffen ausdrücklich als Arbeitssitzung angelegt war (ohne Investitur und Galaabend), wurde es außerordentlich gut besucht!
Herzlich begrüßt vom Ausrichter, Chev. Commander Leo Thys, Commanderie Bouillion, Belgien und beeindruckt von der stimmungsvollen Atmosphäre in dem historischen, zu einem modernen Konferenzzentrum umgebauten Kloster Priorij Corsendonk aus dem Jahr 1395, traf man sich wie zu einem großen Familienereignis. Die Arbeitstreffen wurden teilweise sehr kontrovers aber freundschaftlich geführt, so dass selbst die Ablehnung des sogenannten „Master Agreements“, welches im Vorfeld zu heftigen Diskussionen geführt hatte, am Geist und der Gesinnung der Gemeinschaft nicht änderte.
Für die Gäste war eine Fahrt nach Antwerpen organisiert. Mit einem Bus ging die Fahrt dorthin und man kehrte mit vielen schönen Eindrücken zurück.
Ausgesprochen stimmungsvoll verlief am Samstag auch das festliche 5-Gänge-Dinner, verbunden mit verschiedenen Ehrungen. Besonders überrascht wurde die große deutsche Abordnung, als OB Armin und OS Elke vom Grandmaster und vom Grand Commander das Großkreuz verliehen bekamen. Ausdrücklich wurde die Arbeit der letzten Jahre von OB Armin gewürdigt, die dem deutschen Orden OSMTH nicht nur strukturell, sondern auch inhaltlich ein Gerüst verliehen haben, an dem sich bereits andere Großpriorate orientieren. Bei OS Elke bedankte man sich ausdrücklich für ihre Loyalität und ihren Einsatz für den Gesamtorden. Kein Weg war ihr zu weit, keine Arbeit zu aufwendig (unvergessen ist und bleibt ihr Einsatz bezüglich des GC in Mönchengladbach, welches ansonsten organisatorisch sicherlich große Probleme bekommen hätte). Auch reise sie für den Orden nicht nur quer durch Deutschland um beim Aufbau zu helfen, sondern war auch bei den meisten internationalen Treffen stets dabei, um mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Der Grand Commander lobte beide ausdrücklich und stellte sie als Menschen dar, denen es nachzueifern gilt, wenn es sich um die Belange des Ordens handelt.
Insbesondere wurde der OSMTH Deutschland wegen seiner vielfältigen humanitären Arbeiten und Einsätze gelobt. Als Beispiel von vielen wurde die Arbeit von OB Christian von Trott zu Solz dargestellt, der als Geschäftsführer der Dechentreiter-Stiftung das Kinderhospital in Kabul betreut. Prinzessin Elisabeth von Ysenburg und Büdingen entbietet spontan auf diesem Weg ihre Grüße an die Familie von Trott zu Solz. Auch dem Organisator wurde wegen seiner tollen Vorarbeit und für die gelungene Organisation von allen Seiten, insbesondere aber auch von allen anwesenden Großprioren, gedankt!
Als Gastgeber bedankte sich Chev. Leo Thys bei den Anwesenden und ließ die Geschichte Revue passieren. Er erinnerte daran, dass vor genau 700 Jahren, am Freitag den 13. Oktober 1307, der Tag war, an dem versucht wurde, den Templerorden zu vernichten. Er bat die Gäste, sich zu erheben und sich während einer stillen Gedenkzeit an die getöteten und gequälten Templer zu erinnern. Während dieser drei Minuten (und 9 Sekunden) erklang aus den Lautsprechern ein Chor, der unser Ordensmotto NON NOBIS DOMINE, NON NOBIS, SED NOMINI TUO DA GLORIAM in vollendeter Komposition vortrug.
Der Sonntag war der Tag der allgemeinen Rückreise, die vom Organisator ebenfalls hervorragend gehandelt war und man versprach, sich im Frühjahr 2008 in Paris und im Herbst in Rom wieder zu treffen.
Offenes Treffen im Kloster Langwaden
Datum: 12. September 2007
Dauer:
Ordensbruder Jo Brüggemann (Hegeringleiter) hatte sich angeboten, einen Vortrag über Hege und Pflege und über die Jagd in der heutigen Zeit zu halten. Zu Beginn der gut besuchten Veranstaltung begrüßte unser Großprior alle Anwesenden und stellte den Komtur von Köln nochmals vor, weil ihn noch nicht alle Mitglieder kennen gelernt hatten. Ordensbruder Michael berichtete über die Aufbauarbeit in und um Köln, über die „Rind‘sche Last“ und stellte zwei neue Postulanten vor, die im Rahmen dieser Veranstaltung die Bestätigung der Postulanteneigenschaft in Form einer Urkunde erhielten.
Das sicherlich schwere und von Natur aus emotionsgeladene Thema wurde mit Fachkenntnis in Sach- und Rechtsfragen ruhig und kompetent vorgetragen. Die angenehme Art des Vortrags nahm bereits im Vorfeld jede mögliche Spitze in Richtung Jägerschaft im Allgemeinen. Von der frühesten Entwicklung der Jagd bis in die heutige Zeit reichte das Spektrum und das Vorstellen etlicher Jagdwaffen, deren Nutzung und Handhabung erklärt wurden, rundete diese sehr interessante Vorstellung ab.
Beim anschließenden Essen wurden Fragen diskutiert und Freundschaften gepflegt. Ein Großteil der Anwesenden erkundigte sich bereits nach dem nächsten offenen Treffen (Februar 2008), weil sie den Sinn und Zweck auch darin sehen, komtureiübergreifend Freundschaften wachsen zu lassen und zu pflegen.
Installation des Hauses i.st.n. Marburg
Datum: 07. September 2007
Dauer:
Vorangegangen war eine Einladung des Standortkommandeurs (Führungsunterstützungsbataillon 286) zu einer Gelöbnisfeier am 6. September 2007 in Rotenburg a. d. Fulda. Daran nahm eine kleine Delegation unseres Ordens teil. Empfangen wurde unsere Mitglieder von einem Sicherheitsoffizier, der sie nach Überprüfung der persönlichen Einladungen zu den namentlich vorgemerkten Sitzplätzen in den VIP-Bereich führte. Pünktlich um 18:15 Uhr begann die Veranstaltung mit dem Aufmarsch der Rekruten im Schlosspark. Im Anschluss daran marschierte die Ehrenformation mit den Truppenfahnen ein. Neben Ansprachen des Kommandeurs, Oberstleutnant Peter, General Steiner, sprach auch der Bürgermeister der Stadt Rotenburg, Herr Fehr, zu den Gästen.
Nach der Ansprache des Sprechers der Rekruten wurde das feierliche Gelöbnis abgenommen und anschließend die Nationalhymne gesungen. Mit der Meldung „Ende des feierlichen Gelöbnisses“ an den Kommandeur des FüUstgBtl 286 wurde die Veranstaltung beendet. Im Anschluss daran konnten wir an einer Sicherheitspolitischen Informationsveranstaltung im Schloss Rotenburg teilnehmen und etliche Ordensmitglieder begrüßen. Ausführlich informierte sich Kommandeur Oberstleutnant Peter über unsere Arbeit, speziell über unsere Verbindung zum ISH (Irene-Salimi-Hospital in Kabul – www.irene-salimi-kinderhospital.org). In diesem Zusammenhang konnten wir ihm berichten, dass wir am nächsten Tag eine Verabredung mit dem Geschäftsführer der GDWS (www.gdws.org), unserem Ordensbruder Christian von Trott zu Solz, haben werden, der im Begriff ist, eine Komturei in Marburg zu gründen. Beim Abschied sagte er seine weitere Unterstützung für unsere Aktivitäten in Afghanistan zu.
Am nächsten Morgen wurden wir auf dem Anwesen der Familie von Trott in Imshausen herzlich begrüßt. Nach der Erledigung einiger Formalitäten, wurden wir der Geschäftsführerin der Adam-von-Trott-Stiftung (www.stiftung-adam-von-trott.de ), Frau Ute Janßen, vorgestellt. Sie stellte uns sach- und fachkundig die Entstehungsgeschichte und das heutige Ziel der Stiftung vor. Von ihrem Enthusiasmus und ihrer Begeisterung angesteckt, erklärten sich die Ordensmitglieder spontan bereit, den Ankauf eines fehlenden Werkes für die Bibliothek der Stiftung komplett zu finanzieren. Das Ordenshaus Marburg bot sich als dauerhafter Ansprechpartner für unseren Orden an, was auch dankbar angenommen wurde. Zur Erinnerung: Adam von Trott gehörte zum aktiven Widerstandskreis gegen Hitler. Er war eng mit Graf von Stauffenberg befreundet und an den Attentatsvorbereitungen aktiv beteiligt. Am 20. Juli 1944 wurde er verhaftet, vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 26. August 1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Er wurde 35 Jahre alt.
Nationales Treffen 2007 in Bad Iburg
Datum: 01. Juni 2007
Dauer:
Bei herrlichem Wetter und schöner Atmosphäre begrüßte unser Großprior Jochen Labonde alle in- und ausländischen Teilnehmer auf das herzlichste, insbesondere die Bischöfe Msgr. George Gregory Papathanasiou und Rt. Rev. Andrew Patrick Williamson sowie die angereisten Gäste, Damen und Ritter aus Griechenland und Kroatien.
Am späten Freitagabend fand als Auftakt eine „Nachtwächtertour“ in Osnabrück statt.
Während am Samstag von den Vertretern der Mitgliedskomtureien das Konzil straff geführt und in allen anstehenden Sachfragen eine qualifizierte Mehrheit gefunden wurde, nahmen viele Gäste die Gelegenheit zu einem Besuch der Römerausgrabungen (Varusschlacht) in Kalkriese war.
Vor dem ökumenischen Gottesdienst auf der Iburg wurde unser Ordensbruder Armin im Rahmen einer feierlichen Messe in der schönen Schlosskirche St. Clemens zum Diakon geweiht.
Zwischen Messe und Gottesdienst sorgte die Scottish Pipe Band für musikalische Abwechslung.
Der feierliche ökumenische Gottesdienst (mit Posaunenmusik und Kirchenchor) wurde zelebriert von den Bischöfen der Alt-Römisch katholichen Kirche George Gregory Papathanasiou und Andrew-Patrick Williamson, dem Superintendenten des Kirchenkreises Osnabrück Hans-Hermann Hammersen, den Ordensdiakonen Christian Engleder und Rudolf Rother und unserem „neuen“ Diakon Armin Glötzl.
Im Anschluss hörten die interessierten Besucher im Rittersaal der Iburg einen Vortrag über „Die Tradition der Ökumene im Fürstbistum Osnabrück“.
Zum Abschluss des Tages traf man sich zum feierlichen Bankett mit der Verleihung diverser Urkunden in der Mensa der Iburg. Dieser festliche Höhepunkt des Wochenendes wurde musikalisch von dem Gitaristen und Sänger Uwe Bruns begleitet. Bewunderung fand der allseits äußerst beliebte Erzbischof George Gregory Papathanasiou als er zum Abschied virtuos Flamenco spielte. Spontan ergab sich gegen Ende des Abends eine Jazz- / Flamen-coeinlage auf dem Piano begleitet von unserem kroatischen Ordensbruder Dr. Dario Lovric.
Zu einem einen schönen Ausklang des dreitägigen Treffens hatte Ordensbruder Stephan zu einem zünftigen bayerischen Frühstück mit Weißwurst, Brezel und Weißbier auf sein Anwesen in Bissendorf eingeladen. Und wie immer, wenn etwas besonders schön ist, ging die Zeit viel zu schnell vorbei und es hieß Abschied nehmen – bis zum nächsten Wiedersehen.
Container für das Kinderhospital in Kabul wurde eingekrant
Datum: 16. Mai 2007
Dauer:
Er war voll bis zum Gehtnichtmehr, berichtete Christian von Trott zu Solz und war stolz auf den Freundeskreis des ISH, der sich in relativ kurzer Zeit um das Irene Salimi Kinderhospital in Kabul gebildet hat. So kann nun das Füllen eines weiteren Containers begonnen werden, denn nach dem ersten Bericht über Afghanistan und über das Kinderhospital wurden weitere Einzelpersonen und Komtureien aktiv. So konnten Mitglieder der Komtureien Wickrath, Neuss und Bad Honnef und einige Krankenhäuser eine Menge an verschiedenstem OP-Materialien, OP-Besteck und sonstigen OP-Kleinmaterialien zusammen bringen, die nun ebenfalls, zusammen mit 2 Inkubatoren (Brutkästen), 1 Milchpumpe und 2 Narkosemedikamentenpumpen (TIVA) in den neuen Container eingeladen und in Kürze den Weg nach Kabul (Afghanistan) antreten werden.
Ausdrücklich sagen die Verantwortlichen in Kabul, allen voran Helma und Gerolf Dechentreiter, allen Spendern von ganzem Herzen DANKE!
Lichtbildvortrag im Zisterzienserkloster
Datum: 14. März 2007
Dauer:
Das Interesse war groß und so wunderte es nicht, wenn der Gewölbekeller im Zisterzienserkloster Langwaden gut besucht war.
Eingeladen hatte OB Ulrich Wolff von Weidenfeld, Komtur der Komturei Wickrath, zu einem auch für Freunde des Ordens offenen Treffen mit einem Vortrag über Verifikation (Abrüstungskontrolle in Europa).
Hoch interessant und für viele ein absolut neues Gebiet war der Lichtbildervortrag von OB Joachim Freund, Commander beim Militärstab des Council oft he European Union, dem sich auch viele Fragen anschlossen.
Ausgesprochenes Lob fand auch die Gastronomie des Klosters, welche es schaffte, ohne Störung des Vortrages für das leibliche Wohl der Anwesenden zu sorgen. Auch an nochmals ein herzliches DANKESCHÖN.
Hilfsgütertransport nach Satu Mare (Rumänien)
Datum: 16. Februar 2007
Dauer: 4 Tage
Zum insgesamt 21. Mal hat sich im Rahmen der von Juliane Einöder ins Leben gerufenen Rumänien-Hilfe ein Konvoi aus Töging auf den Weg gemacht nach Satu Mare.
Satu Mare liegt vom bayerischen Töging, dem Ausgangsort des Konvois, rund 1000 Kilometer entfernt im Nordwesten Rumäniens – etwa 50 Kilometer von der ungarischen Grenze. Die Töginger Stadträtin Juliane Einöder organisiert diese Transporte seit 1990 und wurde dafür bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Vor Ort: Kooperation mit der Caritas Satu Mare
Vor Ort arbeitet man mit der Caritas Satu Mare zusammen, welche die Verteilung der Hilfsgüter übernimmt. Ein Teil wird auch über den Verkauf in Geschäften der Caritas verwendet. Von der sinnvollen und verantwortlichen Verwendung der Hilfsgüter können sich Juliane Einöder sowie die Fahrer des Hilfskonvois, u.a. OB Armin Glötzl und OB Christian Engleder, jedes Jahr selbst ein Bild machen: Im Rahmen der Hilfsfahrten werden immer wieder Einrichtungen der Caritas besucht und in Gesprächen die Bedürfnisse und auch die Hilfen, welche die Menschen erfahren, begutachtet.
Am frühen Morgen des 16. Februar machte sich der Lkw-Konvoi auf den Weg. Er bestand aus insgesamt sieben Transportfahrzeugen sowie einem Begleitfahrzeug, die von einer Reihe einheimischer Firmen unentgeltlich zur Verfügung gestellt worden waren. Der Weg führte über Linz, Wien, Györ, Budapest an die ungarisch-rumänische Grenze bei Satu Mare. In verhältnismäßig kurzer Zeit konnte die Strecke absolviert werden.
Probleme an der Grenze
Aber wie schon bei vielen Fahrten zuvor erwies sich die ungarisch-rumänische Grenze als „Knackpunkt“: Nachdem Rumänien mittlerweile formal zur EU gehört, gingen die Helfer eigentlich von einem reibungslosen Grenzübertritt aus. Aber dieses Mal wurde den freiwilligen Helfern in den Lkw durch die ungarischen Grenzbehörden ein Strich durch die Rechnung gemacht. Trotz freiem Grenzübergang verbrachte man rund drei Stunden dort, um dann nach Zahlung der nicht unerheblichen Summe von etwa 1300 Euro wegen angeblicher fehlerhafter Achsgewichte – Ungarn hat eine eigene Höchstgrenze festgelegt, welche unter der des Fahrzeugscheines liegt. – endlich die Grenze passieren zu dürfen. Angeblich funktionierte die Waage bei der Einfahrt nach Ungarn nicht. „So ist eben ein solcher Transport immer wieder von bürokratischen Schikanen gezeichnet und wird ein ums andere mal ein Abenteuer“, hat ein Teilnehmer notiert.
Satu Mare
Erschöpft kam man schließlich in der Armenküche der Caritas an, wo man die Nacht verbrachte. Am nächsten Tag wurden die Lkw entladen und die Hilfsgüter im Caritas-Lager verstaut.
www.fehler.de
Auch zwischenmenschliche Kontakte wurden gepflegt, wie beispielsweise im Weinkeller des Ortsgeistlichen von Bildek, begleitet von Roma-Musikern. Es gibt jedes Mal so viele positive Erlebnisse: Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Fahrer, die Freude der Menschen, wenn die Lkw eintreffen und vieles mehr.
Am Sonntag besuchte man den Gottedienst der deutschen katholischen Gemeinde in Satu Mare und die neue Kindertagesstätte in dem nahe gelegenen Dorf Ardud.
Dort wird versucht, in einem neuen Konzept die Integration von Roma-Kindern in der rumänisch-ungarischen Bevölkerungsmehrheit voranzutreiben. Erste Erfolge lassen sich bereits verzeichnen und bestärken die Helfer hier wie dort in ihrem Handeln. Fast 150 Kinder werden in dieser Tagesstätte vom Kindergarten- bis zum Schulalter aufgenommen. Man versucht neben der Vermittlung etwa hygienischer Mindeststandards, wie Waschen oder Zäheputzen, den Kindern auch Hilfestellung in der Bewältigung des täglichen Lebens zu geben. Hausaufgabenbetreuung, Förderung von Begabungen und der soziale Umgang miteinander sind wesentliche Bausteine dieses Erziehungs-Konzeptes.
Reibungslose Rückfahrt nach fünf Tagen
Die Rückfahrt verlief weitgehend reibungslos und nach insgesamt fünf Tagen konnte der Konvoi am Dienstag, den 20. Februar, spät Nachmittags wohlbehalten zu Hause begrüßt werden.
Alles in allem kam man zu der Überzeugung, dass trotz des EU-Beitritts Rumäniens die Hilfe weitergehen muss. Denn man muss wissen, dass rund 40 Prozent der rumänischen Bevölkerung nach wie vor unter der Armutsgrenze leben.
Freundeskreistreffen des ISH in Bebra, Imshausen
Datum: 10. Februar 2007
Dauer:
Als Dankeschön an die Freunde und Förderer des Irene Salimi Kinderhospital wurde zum Freundeskreistreffen auf das Anwesen der Adam von Trott Stiftung nach Bebra / Imshausen eingeladen.
www.irene-salimi-kinderhospital.org
So kamen sie denn, von Nah und Fern, um im Hause der Familie von Trott zu Solz alles einmal Revue passieren zu lassen. Herzlich empfangen und begrüßt von Christian von Trott zu Solz, Helma und Gerolf Dechentreiter, den beiden Turbomotoren des Projekts, bedankte sich auch die für ihren Einsatz für die deutsche Botschaft in Kabul bekannte Patin der Klinik, Frau Irene Salimi, die persönlich mit einigen afghanischen Ärzten anwesend war.
Beeindruckend war der interessante Bericht mit Bildern vom Beginn der Baumaßnahmen, Schwierigkeiten während der Bauarbeiten, bis hin zum fertigen Objekt. Alle Teilnehmer stellten sich persönlich vor. Der Unterzeichner (Komturei Bad Honnef) berichtete vom ersten Kontakt 2005 über OB Hauptmann Georg Kaster, über die ersten Sammlungen von Klinikmaterial, bei der Dr. P. W. Kummerhoff maßgeblich beteiligt war, davon, dass er zusammen mit OB Uwe Bruns persönlich in Kabul / Afghanistan waren und über die heutige Lieferung von Krankenhausmaterial (OP-Lampen, Sauerstoffgerät, diverses OP-Material) die OB Dr. Siegfried Maser (Komturei Viersen) vom Bethesda Krankenhaus in Mönchengladbach „loseisen“ konnte (das Sauerstoffgerät wurde von der Komturei Rotenburg gestiftet). Alle drückten die Hoffnung aus, dass das Jahr 2007 dem geschundenen Land und der Bevölkerung den von allen erhofften Frieden bringt.
Wer sich angesprochen fühlt und mithelfen möchte, kann sich direkt an den Geschäftsführer der Georg Dechentreiter Wohlfahrts-Stiftung wenden.
Christian von Trott zu Solz
Christianvontrott@gdws.org
Tel. 06421-6200362
Fax: 06421-6200363
Gerd G. Schwager
43. Ökumenische St. Ansgar-Vesper, Hamburg
Datum: 03. Februar 2007
Dauer:
Unus Dominus, una fides, unum baptisma, unus Deus et Pater omnium.
(Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater unser aller.)
Epheser 4
Unter diesem Motto stand die 43. Ökumenische St. Ansgar-Vesper, die am Samstag, 3. Februar 2007, in der Hauptkirche St. Petri zu Hamburg stattfand.
Nach einer sehr herzlichen Aufnahme der OSMTH - Abordnung im Hause Habermehl, wurde die Gelegenheit genutzt, in gemütlicher Atmosphäre sowohl tagespolitische Ereignisse als auch geschichtliche Themen Revue passieren zu lassen an denen sich sehr aktiv vor allem Ulrich Wolff von Weidenfeld und Dr. Simon Comte de Saint-Claire.
Pünktlich eine halbe Stunde vor Beginn des offiziellen Programms erreichte die Delegation die St. Petri-Kirche. Hier blieb ausreichend Zeit, sich im „Herrensaal“ zusammen mit den Vertretern verschiedener eingeladener Ritterorden auf die Vesper vorzubereiten.
Neben der eingeladenen offiziellen Delegation der Tempelritter waren auch Vertreter der Johanniterritter, Malteserritter, Grabesritter, Deutschherrenritter, der Hochkirchliche St. Johannesbruderschaft und der Berneuchener vertreten.
Die verschiedenen Chöre (Hamburger Bachchor St. Petri, Schola Cantorum und das Ensemble des Kammerchores der russisch-orthodoxen Kirche) und die Organistin Sabine Paap brachten eine dem Anlass entsprechende stimmungsvolle Atmosphäre in die Kirche. Sehr eindrucksvoll ging Dompropst Anders Gadegaard (ev.), Kopenhagen, in seiner Ansprache auf St. Ansgar, sein Wirken und seinen Einfluss auf die nordische und speziell auf die dänische christliche Entwicklung ein.
Nach dem bischöflichen Segen und dem Auszug traf man sich in den Gemeinderäumen von St. Petri zu dem traditionellen „Ökumenischen Empfang“. Ausdrücklich wurde dem Veranstalter, dem Ökumenischen Hilfsfond St. Ansgar e.V., für die Arbeit gedankt, die sich die Mitglieder dieses Vereins alljährlich für die Ausrichtung machen.
Dreikönigstreffen der Komturei Saarlouis
Datum: 06. Januar 2007
Dauer:
Eingeladen hatte die Komturei Saarlouis zu ihrem traditionellen Dreikönigstreffen an die Saar nach Mettlach. Treffpunkt und Tagungsort war das Gästehaus von Villeroy und Boch. Die Ordensregierung wurde von der Stellvertreterin des Großpriors, Dame Elke Bruns, vertreten, die sich im Namen der Ordensregierung für die Ordensarbeit der letzten Jahre und für die hervorragende Organisation des Dreikönigstreffens bei der Komturin Dame Edith Schwarz Schmitting bedankte.
Auch die Vertreter anderer Komtureien waren voll des Lobes. So entstanden in einem würdevollen Rahmen (Schloss Saareck), in dem wenige Tage vorher auch unsere Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel und der Staatspräsident von Frankreich, Jacques Chirac nächtigten, neue Freundschaften und alte wurden wieder aufgefrischt. Allerseits war die große Frage:“ Wer saß auf Angelas Stuhl?“
Besonders schön war der Empfang der Sternsinger in der St. Lutwinus Kirche in Mettlach, die an diesem Tag, jeder alleine, die gesammelten Spenden vor den Altar brachten und abgaben. Auch der Einmarsch der Tempelritter und Damen, angeführt vom Fahnenträger Dr. Vitaly Kashtanov, passte in den stimmungsvollen Rahmen, den Pfarrer Thomas Schmitt .in seiner Predigt, in der er die Tempelritter begrüßte und deren Wirken, würdigte.
Am Abend wurde zu einem festlichen Dinner in Schloss Saareck geladen, bei dem nichts ausblieb. Später sah man den einen und den anderen die alten Zeiten Revue passieren lassen, so u.a. OB Arnold Steffen und OB Ulrich Wolff von Weidenfeld.




























































