Rückblick 2005
Kabul Live Aid Concerts 2005
Datum: 15. Dezember 2005
Dauer:
Die Kleine in dem Bettchen nahe dem \"Künstler\" ist Obachta. Ihr geht es schon viel viel besser! Sie hat auch gesungen und auf einer Art Tambourin-Trommel dazu gespielt! Eine kleine Prinzessin ist sie! Ich war im Übrigen Mit-Initiator und Hauptorganisator des \"Kabul Live Aid Concerts 2005\" welches über 2600 Euro für die arme Land-Bevölkerung Afghanistans eingebracht hat!
Georg Kaster
Weihnachtsfeier des OSMTH Deutschland im Zisterzienserkloster Langwaden
Datum: 03. Dezember 2005
Dauer:
Die Vertreter der deutschen Komtureien waren zu einer außerordentlichen Versammlung in das Zisterzienserkloster geladen. Pünktlich konnte der Großprior die Sitzung um 14:00 Uhr eröffnen.
Zügig wurden die anstehenden Punkte abgearbeitet und über anstehende Anträge abgestimmt. Am Ende der Sitzung wurde vom verantwortlichen UNO Offizier Simon, Comte de Saint Claire, der Hilfstransport nach Bulgarien mittels einer PowerPoint-Präsentation vorgestellt.
Für alle Teilnehmer wurden UNO Ausweise ausgestellt und Templerflaggen mit dem Hinweis Hilfstransport waren an den Wagen angebracht. Organisiert wurde der Hilfstransport von der Dame Silvia Gross, Komturin der Komturei Regensburg.
Ausdrücklich bedankte sich der Großprior bei allen, die an den Vorbereitungen und der Fahrt selbst teilgenommen hatten. So u. a. bei der Komturei Neuss mit ihrem Komtur OB Marcel Schwager (etliche Paletten mit Pflegemittel, Krankenbetten, Rollatoren), der Komturei Bad Honnef mit OS Sandra Schwager, der Komturei Rotenburg mit OS Elke Bruns für die Manpower.
Zum Ende der Sitzung war es die Dame Edith Schwarz Schmittig, Komturin der Komturei Saarlouis, die das Empfinden aller ausdrückte:“ Es war eine sehr harmonische und konstruktive Veranstaltung, die sie sich auch für die Zukunft so wünscht. Sie freut sich sehr, dass sie dabei sein durfte!“
Mit einem ökumenischen Gottesdienst, gestaltet von OB Pfarrer Hauft, den Diakonen OB Reiner Müller und Rudolf Rother, begann die Weihnachtsfeier des OSMTH Deutschland. Der Gottesdienst stand unter dem Motto: Wer ist unser Nächster?
Wie in jedem Jahr ging auch in dieses Mal OB Günther Alsdorf der Prozession der Damen und Ritter beim Einzug voran und intonierte das Ordensmotto \"Non nobis domine, non nobis, sed nomini tuo das gloriam,\" welches jeweils als Refrain von den Anwesenden mitgesungen wurde.
Im Anschluss an den Gottesdienst traf man sich im festlich geschmückten Saal. Im großen offenen Kamin prasselte das Feuer und die brennenden Kiefern- und Tannenholzscheite verbreiteten einen weihnachtlichen Duft.
Einem Mitarbeiter des Zisterzienserklosters übergab der Großprior die diesjährige Kollekte zu Gunsten der vom Kloster betreuten Obdachlosen, um ihnen eine Weihnachtsfeier zu ermöglichen.
Auch wurden dem Auditorium die Ernennungen vorgestellt, die zum Beginn der Amtszeit der aktuellen Ordensregierung getroffen wurden:
- Christian Engleder – Archivar
- Silvia Gross – Nationale Zeremonienmeisterin
- Marcel Schwager – Justitiar und Vorsitzender des Schieds- und Ehrengerichtes
- Rainer Müller – Custos der Ordensinsignien
Während der abendlichen Veranstaltung übernahm der Großprior Joe Labonde die Aufgabe, Dame Margret Engelking, Vorsitzende der Deutsch Kroatischen Gesellschaft, für ihre langjährige und aufopferungsvolle Arbeit zu danken. Sie, die bereits hierfür mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, bekam nun auch die Ehrenmitgliedschaft in der OSMTH Komturei Rotenburg/Wümme.
OB Stephan Titgemeyer vom OSMTH Ordenshaus Osnabrück (i.st.n) wurde in den Stand eines Kommandeurs erhoben. Es wurde, neben vielen anderen Gegebenheiten, besonders gewürdigt, dass er über Prof. Pöttering (EU Abgeordneter) die Unterstützung für verschiedene Projekte in der Hauptstadt der Serbischen Teilrepublik in Bosnien-Herzogowina und ihrer Umgebung intensivieren konnte. So ist die Finanzierung einer Europaschule und einer europäischen Akademie, einer Holzschnitzelanlage für die Beheizung eines Altenheims sowie einer Biogasanlage im Wesentlichen gesichert.
Im Laufe des Abends wurden OS Elke Bruns und OB Armin Glötzl in den Großoffiziersrang erhoben und das Ordenshaus Amöneburg, unter Kurator OB Martin Lauer, anerkannt. Die Patenschaft übernahm der Großprior persönlich.
Ausdrücklich berichtete der Großprior von dem Aufsehen auf internationaler Ebenen, welche der Hilfstransport unter der Schirmherrschaft der UNO im Internationalen Orden hervorgerufen hat. Die Durchführung dieser Aktion international große Beachtung und Anerkennung hervorgerufen. Allgemein wurde deutlich gemacht, dass diese deutsche Vorbildfunktion von anderen nationalen Großprioraten übernommen werden kann.
Auch die freundlichen und hilfreichen Hände, die für Speise und Trank sorgten, hatten irgendwann in den Morgenstunden ihren Feierabend verdient. Ein „harter Kern“ nutzte die Gelegenheit , wie in jedem Jahr, und diskutierte noch lange Zeit weiter!
Internationales Treffen in Paris
Datum: 13. Oktober 2005
Dauer: 3 Tage
Mitte Oktober 2005 trafen sich in Paris die Ordensoberen und diejenigen, die ihnen zuarbeiten oder an solchen Veranstaltungen Interesse zeigen. Von deutscher Seite nahmen an den Sitzungen und Ausschüssen teil: der Deputy Grand Commander Prof. Ortwin Giebel, die neu gewählten Großpriore Joe Labonde und Elke Bruns, die Regensburger Komturin Silvia Gross, der Sekretär des GCO (Grand Chancellor´s Office) Simon Comte de Saint-Claire und Günther Rotteveel, Grand Magistral Auditor. Zum Gala-Dinner erschienen zusätzlich noch 2 Vertreter der Komturei Mönchengladbach mit ihren Damen.
Tagungsort war das Hilton Hotel am - besser gesagt im - Flughafen Paris, Charles de Gaulle. Von den Zimmern aus konnte man direkt den Piloten auf dem Rollfeld nebenan in die Kabine sehen.
Die Entfernung zum Pariser Stadtzentrum (ca. 1 Stunde Fahrtzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln) machte es schwierig, neben dem offiziellen Programm noch etwas von der Schönheit der Stadt Paris genießen zu können. Dafür war der Anschluss via Flugzeug, ICE oder Auto für ausländische Teilnehmer hervorragend.
Der 1.Tag begann mit diversen kleineren Veranstaltungen (Committees, Colleges etc.). Es stellte sich aber schnell heraus, dass die Zeit neben den offiziellen Treffen viel wichtiger war und intensiv für persönliche Gespräche, zum Kennen lernen und Auffrischen alter Bekanntschaften genutzt wurde. Nirgendwo sonst kann man die persönliche Meinung anderer Landsmänner besser erfahren, als in solchen Gesprächen.
Das Nebenprogramm bestand aus einer Führung durch die Hermes-Kollektion. Da aber nur insgesamt 20 Personen daran teilnehmen konnten, war wohl das Interesse der Begleitpersonen nicht so groß.
Den Höhepunkt des Tages bildete am Nachmittag das Treffen der Großpriorate, auf dem die wichtigsten Beschlüsse für den folgenden Tag vorbereitet wurden. Eine Dauer von gut sieben Stunden zeugt davon, wie intensiv diskutiert wurde.
Der 2.Tag war den beiden wichtigsten offiziellen Veranstaltungen (Grand Council und Investitur) vorbehalten. Umrahmt wurden diese vom Templar-Forum und einem Gala-Dinner.
Im Grand Council, das wie immer zeitlich z knapp anberaumt war, wurden viele Punkte abgehandelt. Herausragend dabei waren aus Sicht des Autors:
- die Kritik des Deputy Grand Commander (u.a. an die Adresse des deutschen Großpriorats), mehr Geistliche als Mitglieder zu gewinnen
- 2 Vorträge über Hilfsmaßahmen durch die Komturei Regensburg
- Die Erhebung von 2 neuen Großprioraten: Griechenland und Südamerika
- vom 26.-30.4.2006 ist in Oslo ein Generalkapitel geplant, an dem alle Mitglieder des Ordens teilnehmen sollten.
Das Templar-Forum wurde aus 2 Vorträgen gebildet: ein Vertreter einer anderen NGO erläuterte den Zusammenhang zwischen „Geldwäsche und moderner Sklaverei“, während der 2.Vortrag (leider in Französisch) sich mit dem Thema „Templer und Wein“ befasste.
Die Zeremonie der Investitur fand anschließend in einer anglikanische Kellerkirche in der Nähe des Arc de Triumphe statt. Deutsche waren für den Ritterschlag nicht vorgesehen. Eine beeindruckende Ergänzung des offiziellen Zeremoniells war die kirchliche Heirat des amerikanischen Großpriors.
Die anschließenden Tage habe ich mit meiner mitgereisten Familie Paris gewidmet. Wir sind wieder zu dem Schluss gelangt, dass man mindestens 2 Wochen für diese Stadt benötigt - ohne einen Besuch des Louvre. Neben den Sehenswürdigkeiten sollte man auch den unbeschreiblichen Flair dieser Stadt einatmen.
Günther Rotteveel KCTJ
Herbstfest des OSMTH
Datum: 09. September 2005
Dauer:
Offenes Treffen für Freunde, Förderer, Damen und Ritter
Vorbereitet von Herrn Hoymann, Presseamt der Stadt Neuss, wurde der Empfang S. E. Bischof Dr. Franjo Komarica aus Banja Luka (Serbien), am 09. September 2005, eine würdevolle und herzliche Angelegenheit, durch die Frau A. Quiring Perl, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Neuss, führte. Neben Bischof Dr. Franjo Komarica konnte sie noch Pater Miro, kroatische Kirche Neuss, Frau M. Engelking, 1. Vorsitzende der Deutsch-Kroatischen Gesellschaft e.V., Herrn Kozian, 1. Vorsitzender der kroatischen Gesellschaft in Neuss, Herrn Hans Dieter Schröder, 1. Vorsitzender der Katholiken in Neuss, die stellvertretende Großpriorin Dame Elke Bruns, den Großprior Jochen Labonde, beide vom OSMTH Deutschland (Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani) und Chev. Stephan J. A. Titgemeyer aus Osnabrück begrüßen. S. E. Bischof Dr. Franjo Komarica schilderte mit kurzen aber eindringlichen Worten die Situation in und um Banja Luka.
Als Gastgeschenk der Stadt Neuss erhielt er von der Bürgermeisterin Frau A. Quiring Perl eine Quirinusglocke. Diese wird, so der Bischof, unmittelbar als Tischglocke bei der Eröffnung der Internationalen Schule am 12. September 2005 in Banja Luka ihren Dienst tun.
Im Anschluss besuchte man das Herbstfest des OSMTH im Rittergut Birkhof. Hier ergaben sich noch viele Einzelgespräche, so u. a. mit Dr. Dr. Joachim Seeger, der mit seinem Buch über Theresa von Konnertzreuth höchstes Interesse beim Bischof wecken konnte.
Der Vertreter des Männergesangsvereins Rheintreue Wehofen, Herr Wallerich erhielt als kleines Dankeschön vom Großprior Jochen Labonde einen Film überreicht, der in Gänze den Auftritt des Männerchors anlässlich des Benefizkonzertes des OSMTH in Mönchengladbach zeigt. Die Vertreter des Parforcehorn Chors Rote Füchse erhalten den kompletten Film des Meetings Mönchengladbach 2004.
Musikalisch wurde der Abend von der Jazzband des OSMTH unter der Leitung von Obr. Hanno Labonde ETJ und dem Sologitaristen Obr. Uwe Bruns ETJ, von der Komturei Rotenburg/Wümme begleitet.
NATO-Konzil in Gent, Belgien
Datum: 03. August 2005
Dauer:
Bereits bei der Ankunft im Hotel Sofitel in Gent wurde die deutsche Delegation von den Offiziellen des NATO-Großpriorats herzlich begrüßt. Militärbusse brachten die internationalen Teilnehmer zum Tagungsort für die Wahl des neuen Großpriors, Neuaufnahmen und Investitur, in die Onze-Lieve-Vrouw Sint-Pieters.
Die Kirche Onze-Lieve-Vrouw Sint-Pieters, heute Teil eines historischen Gebäudekomplexes, präsentierte sich in einem hervorragend restaurierten Zustand und entlockte den Teilnehmern die gebührende Anerkennung für die geleitsteten Restaurationsarbeiten.
Chev. Col. Richart Flahavan, zu diesem Zeitpunkt noch Großprior des NATO-Großpriorates, eröffnete die Sitzung, die u. A. auch die Wahl des neuen Großpriors beinhaltete.
Aus den Reihen der stimmberechtigten Mitglieder der verschiedenen Länder wurden zwei Kandidaten vorgeschlagen. Beide erklärten, im Falle ihrer Wahl, das Amt des NATO-Großpriors annehmen zu wollen. Nachdem die Anwesenden die Laudatio auf Chev. Sir Pieter Harris und Chev. Col. Frederik Michelet zur Kenntnis genommen hatten, wurde in offener Abstimmung Chef. Frederik Michelet (Norwegen) mehrheitlich gewählt.
Im Verlauf des anschließenden Gottesdienstes wurden auch zwei deutsche Postulanten investiert und ein deutscher Tempelritter in den Rang eines Kommandeurs des Templerordens erhoben.
In dem an die Kirche angrenzenden \"Club of Flandern\" traf man sich im Anschluss an die Feierlichkeiten zunächst zum Sektempfang und Galadinner.
Im Verlaufe des Abends bedankte sich Chev. Col. Flahaven auch beim deutschen Großpriorat für die jahrelange Brüderlichkeit und freundschaftliche Verbundenheit zum NATO-Großpriorat. Um die Fortsetzung dieser engen Beziehung bat auch im weiteren Verlauf des Abends der neue NATO-Großprior Frederik Michelet, der zudem noch verkündete, dass Chev. Sir Pieter Harris und Chev. Brigadier General Ron Mangum seine Stellvertreter sind.
Spät in der Nacht wurden die Teilnehmer mit Militärbussen zurück zum Tagungshotel gebracht. Insgesamt war es eine hervorragend organisierte Veranstaltung, auf der viele neue Freundschaften und Bekanntschaften entstanden.
Dame Ewa von Sydow
5. Nationales Kapitel in Neuss
Datum: 03. Juni 2005
Dauer: 2 Tage
19:00 Uhr Führung durch das Quirinusmünster durch Dr. Max Tauch, dem langjährigen Direktor des Neußer Clemens Sels Museums. Er schilderte in anschaulicher Weise die Entstehung der ursprünglichen Eigenkirche aus dem frühen 9. Jahrhundert bis hin zum heutigen Münster. Er schaffte es immer wieder, die Zuhörer in eine geschichtliche Spannung zu versetzen, die stets zu Fragen animiert, die er leicht und erzählend beantwortete.
Im Verlauf des späteren Abends wurde auch die christliche Sagengestalt des Schutzpatrons der Kreuzfahrer, Quirinus, besprochen. Als Schutzpatron ist er vielfach, wie auch Neußer Kreuzfahrer, in in- und ausländischen Schriften erwähnt.
4. Juni 2005 - Tagung
Während die anwesenden \"Offiziellen\" (Komturinnen und Komture der verschiedenen Komtureien) eine umfangreiche Tagesordnung aufzuarbeiten hatten, konnten die Gäste sich einer Führungen anschließen oder auf eigene Faust Neuss und sein Umland erkunden.
Der Verlauf der Sitzung erfolgte konstruktiv und sachkundig. U.a. wurde eine neue Ordensregierung gewählt. Sie besteht nun aus folgenden Personen: OB Joe Labonde GOTJ, Komturei Viersen, OB Armin Glötzl KCTJ, Komturei Landshut, OS Elke Bruns DCTJ, Komturei Rotenburg (Wümme).
Im Rahmen des abendlichen ökumenischen Gottesdienstes wurden 3 Novizen als Postulanten vom neuen Großprior aufgenommen und zwei Postulanten durch den stellvertretenden Großkommandeur zu Rittern geschlagen.
Auf Beschluss der Komturei Neuss wurde die Kollekte und die Sammlung während des Festmenüs im Rheinturm für die Ordensprojekte in Kamerun und in Indien bestimmt.
Am Abend traf man sich zu einem festlichen Essen im Rheintum in Düsseldorf. Es war für die meisten der Anwesenden ein einmaliges Erlebnis, einmal in 168 m Höhe zu speisen und einen solchen Rundumblick zu genießen. Die ganze Ebene der Panoramaetage gehörte an diesem Abend der Templerfamilie, in deren Verlauf und getragen von entsprechender musikalischen Begleitung so manche neue persönliche Bekanntschaft gemacht wurde.
Unser neuer Großprior nutzte diesen Abend, um, zusammen mit seiner Frau, von Tisch zu Tisch die herzlichen Glückwünsche entgegen zu nehmen und den Anregungen der Ordensschwestern und Ordensbrüder aufmerksam Gehör zu schenken.
War es bei der Ankunft noch hell, sah man teilweise einen sehr stimmungsvollen Sonnenuntergang, so war dieses alles nichts gegen das eindrucksvolle Lichtermeer in der Nacht. Bis die Letzten gingen, wurde es schon sehr spät!
5. Juni 2005
Die Interessierten trafen sich am Hotel Viktoria in Neuss, um den Ort des Templerhauses (13. Jahrhundert) aufzusuchen. An dieser Stelle hat die Stadt Neuss eine Sandsteinplatte mit dem entsprechenden Hinweis anbringen lassen: \"Hier stand einst das Haus der Tempelherren.\" Diese Sandsteinplatte renovieren zu lassen, das haben Mäzene des Templerordens der stellvertretenden Bürgermeisterin versprochen.
Im Cafe Tulpenfeld (Rittergut Birkhof) traf man sich abschließend zu einem ausgiebigen späten Frühstück. Etliche starteten von hier aus ihre Heimreise, andere diskutierten noch bis zum Nachmittag.
Alles in allem war diese Veranstaltung eine schwester- und brüderliche Demonstration. Alle Teilnehmer dankten dem Veranstalter für die Wahl der Stadt Neuss. Insbesondere dankten die Teilnehmer dem Ausrichter, der Komturei Neuss, die, vom Sitzungsort, der Bewirtung während der Sitzung, der Angebote und des Ortes des festlichen Essens, alles hervorragend organisiert hatte.
Internationales Frühjars-Konzil des OSMTH-International in Marlow-on-Thames, Buckinghamshire, England
Datum: 21. April 2005
Dauer: 3 Tage
Freitag, 22. April 2005
Marlow on Thames, Buckinghamshire, England, präsentierte sich als liebenswertes historisches Städtchen. Im Tagungshotel Holiday Inn wurden die ankommenden Gäste mit großer Aufmerksamkeit empfangen. Freundliches Personal brachte das umfangreiche Gepäck in die Zimmer! Die Organisation der Anmeldung im Foyer des Academy Conference Centre verlief reibungslos und zügig. Beim Buffet lunch im Hotelrestaurant traf man sich mit bereits bekannten Ordensschwestern und Brüdern aus der ganzen Welt und tauschte neue Informationen und Allgemeines aus. Während sich die Großpriore in der Redgrave Suite des Konferenzzentrums trafen, hatten die übrigen Teilnehmer Zeit für sich selbst. Mit dem Bus ging es am späten Nachmittag zur St. George\'s Chapel (Windsor Castle) mit Teilnahme an dem Choral Evensong und anschließender Führung durch die Anlage.
Am Samstag, 23. April 2005, fand ab 9:30 Uhr das Magistral Council Meeting und das Templerforum in der Bisham Abbey statt. Die Ergebnisse der Besprechungen sind einem gesonderten Bericht des Grand Sekretarys vorbehalten, der den jeweiligen Großprioraten und Prioraten zugesandt wird. Es sei daran erinnert, dass auf einem Frühjahrstreffen die Vorstellungen, Wünsche und Anträge der einzelnen nationalen Mitglieder diskutiert und formuliert werden. Diese werden dann in den einzelnen Ländern besprochen. Während des Herbsttreffens ist der jeweilige nationale Großprior als Vertreter seiner nationalen Komtureien mit dem entsprechenden Votum ausgestattet und kann so die Meinung seines Landes mit dem entsprechenden Gewicht vertreten.
Am frühen Nachmittag ging es mit dem Bus zurück zum Hotel. Die \"Offiziellen\" und Postulanten verblieben in der Margaret Dickinson Lounge, wo sie durch den Chef für Service and Ceremonies eingewiesen wurden. Dort hatten sie auch Gelegenheit, sich auszuruhen und für den Gottesdienst umzuziehen.
Während eines feierlichen Gottesdienstes in der 13th Century All Saints Parish Church in Bisham wurden etliche Investituren und Ehrungen vorgenommen.
Im Anschluss traf man sich anlässlich eines Sektempfangs in der Margaret Dickinson Lounge, Bisham Abbey. Danach fand das feierliche Galadinner in der Great Hall der Bisham Abbey statt. Gegen 22:15 Uhr und 23:00 Uhr fuhren Busse die Damen, Ritter und Gäste zurück zum Hotel Holiday Inn.
Ein weiteres Hightlight folgte am Sonntag. Am frühen Morgen fuhr man mit Bus und privaten PKW direkt in die Innenstadt von London und besuchte dort die Temple Precinct & Temple Church. Ein wirklich eindrucksvolles Erlebnis welches zusammen mit dem Chor Choral Eucharist in bleibender Erinnerung sein wird. Nach dem folgenden Besuch von Temple Precinct for Marble Arch in West London folgte als Abschluss ein traditioneller Rost Sunday Lunch in der Carisbrooke Hall of the Victory Service Club.
Ein erlebnisreiches Wochenende mit internationalen Gästen aus 12 Ländern hatte sein Ende. Die deutschen Teilnehmer danken dem Organisator für die geleistete Arbeit mit dem Ordensmotto
NON NOBIS DOMINE, NON NOBIS, SED NOMINI TUO DA GLORIAM














































